Valencia 2012

Viva Valencia! Buenos días!!

Samstagfrüh um 7 Uhr: auf gehts zu unserer lieben Freundin Marie. Extra für uns früh aufgestanden, nimmt sie unsere beiden Wauwies, Hundebetten und weitere Dinge die man so braucht entgegen. In mir steigt die Aufregung, denn auch wenn die Hunde lieb und umgänglich sind, sind sie gewiss nicht immer nur lieb und liegen umher. Nein sie haben auch manchmal Dummheiten im Kopf… ;) Nachdem ich mich hundert mal von Marie und den Hunden verabschiedet habe und Marie ein Buch ans Ohr geredet habe, gehts zurück nach Hause, den Koffer runterholen. Matthias holt uns ab und bringt uns zum Flughafen (Danke dafür!) Recht schnell stehen wir vor unserem Check in – Schalter. Bevor wir aber direkt vorm Schalter stehen, werden wir schon aufgehalten und darauf hingewiesen, dass wir unsere Boarding-Pässe am Automaten ausdrucken müssen. Mit Hilfe des netten Mannes und unserer Buchungsnummer halten wir unsere Boarding-Pässe schnell in der Hand und können unser Gepäck aufgeben. Sowohl bei Hin- als auch bei Rückflug werden wir verwundert angesehen, da wir nur EINEN Koffer haben. Aber ja, der reicht uns! ;) Da wir noch Zeit haben, setzten wir uns gemütlich ins Flughafengebäude und essen erstmal unsere Brötchen und das geschnibbelte Obst. Dann gets zur Sicherheitskontrolle und wie nicht anders erwartet piept es bei mir natürlich wieder wegen den Schuhen. Also Schuhe aus, aufs Laufband stellen und mich nochmal abtasten und kontrollieren lassen. Alles ok, Schuhe wieder an und weiter gehts. Kurze Zeit später sitzen wir im Flieger Richtung Paris. Nach ein paar Seiten im Buch, einem Getränk und einen kleinen Snack sind wir auch schon auf französischen Boden gelandet. Schneller als erwartet finden wir den Weg zum Gate, an dem wir nach Spanien starten und dann sind wir auch schon in der Luft.

In Spanien gelandet werden wir von Sven(ein sehr guter Freund, der zur Zeit ein Auslandspraktikum vom Studim aus macht) schon erwartet und freuen uns ihn 3 Monate nach unserer wunderschönen Hochzeit wiederzusehen. :) In der Metro versorgt Sven uns mit kleinen Kuchen und Äpfeln (Gott sei Dank, denn es ist mittlerweile nach 18 Uhr und wir haben hunger.) Leider regnet es an diesem Abend doch bei der Endstation angekommen erblicken wir beim verlassen der Metrostation schon unsere ersten Palmen und freuen uns trotz Regen auf unseren Urlaub. Alles ist beleuchtet, wir kommen an einem kleinen Springbrunnen vorbei und dann stehen wir auch schon vor der Tür von Svens WG. Keiner zu Hause? Außer Mitbewohnerin Ericka, die aber schläft ist niemand da. Also wird das Kennenlernen auf später verschoben. Wir schauen uns den Rest der Wohnung an legen unsere Sachen ab und Sven kocht uns Nudeln mit selbstgemachter Käsesoße :) Nach dem Essen lernen wir dann doch Ericka und Reyes kennen. “Hola” Küsschen rechts und links….

Wir entschieden uns trotz Regen, der inzwischen aber nachgelassen hatte, für einen kleinen Spaziergang um uns die Umgebung anzusehen. Der Abend war noch jung. Dann wurde der Regen doch wieder stärker und wir gingen zurück in die WG.  Bei einem schönen warmen Tee erzählten wir noch lange…

Lauter Leckerein und Dinge, die einem den Appetit vergehen lassen…

Am nächsten Morgen bedeckten zwar noch ein paar Wolken den Himmel, aber wir wollten Valencia sehen. Es war zumindest trocken und die Luft war warm. Sven hatte sich zwei Tage Urlaub genommen und so erkundeten wir den Mercado Central Valencia – eine große Markthalle in einem alten Gebäude (1914 entworfen, 1928 eingeweiht) mit viiiieeelen Ständen, hauptsächlich Lebensmittel – Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Backwaren, Fisch und und und… Die vielen bunten Farben leuchteten und wir waren ganz gespannt. Das Obst und Gemüse sah zum anbeißen aus. Die Fleischtheken hingegen schreckten mich eher ab. Denn ganze gehäutete tote Kaninchen, die uns von der Theke aus direkt ansahen mit ihren Glubschaugen, stehen nicht gerade auf unserem Speiseplan…. :(   (Heute weiß ich, dass die Köpfe der Kaninchen meist dran gelassen werden, damit die Käufer sicher sein können, dass sie da wirklich ein Kaninchen essen und nicht doch eine Katze oder ähnliches…) Die Gerüche waren teilweise gewöhnungsbedürftig, denn die vielen verschieden Angebote vermischten sich teilweise in der Luft. Dennoch war es spannend, das Gebäude war mit seiner großen Kuppel in der Mitte sehr schön anzusehen und am Ende gab es für uns drei  ganz leckere Croissants gefüllt mit Schokolade. :)

Mercado Central  - Dachkuppeln von außen

Mercado Central – Dachkuppeln von außen

Markthalle von innen

Markthalle von innen

Gestärkt für den Tag machten wir die Altstadt unsicher und so langsam aber sicher kam auch die Sonne raus. :)

Dann entdeckten wir auch schon unseren ersten Zitronenbaum.

Den ersten Zitronenbaum gesichtet

Den ersten Zitronenbaum gesichtet

Wir besuchten den Plaza de la virgen im Herzen Valencias, mit einem großen Springbrunnen (leider war heute das Wasser abgestellt) und der großen Kathedrale von Valencia. Jede Menge Tauben tummelten sich hier umher und die Sonne kam immer mehr hervor.

Weiter ging es in Richtung Zentrum der Altstadt… Wir sahen ein paar hübsche Gassen, betrachteten die schöne Kuppel in dem großen Postgebäude von Valencia…

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am Plaza de la virgen

am Plaza de la virgen

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Kathedrale von Valencia

Kathedrale von Valencia

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Dachkuppel im Postgebäude

Dachkuppel im Postgebäude

und waren dann am Plaza Ayuntamiento – Rathausplatz. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Plaza de Toros, eine typische Stierkampfarena .

Plaza Ayuntamiento

Plaza Ayuntamiento

Plaza de Toros

Plaza de Toros

Bevor es am Nachmittag in einen schönen Park gehen sollte, entschieden wir uns für eine Stärkung und kochten zurück in der WG eine Gemüsepfanne in  Sahnesoße und Reis, die wir auf der Terasse verputzten. :) Dann lernten wir auch den letzten WG-Bewohner kennen, Juan.

Am Nachmittag ging es dann in den Jardin del Turia, ein schöner Park errichtet im ehemaligen Flussbett des Turia-Flusses, der um die Stadt herum verlegt wurde, weil es immer wieder zu Überflutungen der Stadt kam. Wir genossen den Anblick der Palmen, Zitronen- und Orangenbäume im herrlichen Sonnenschein. Zwischendurch fanden wir im Park immer mal wieder kleine Sportgeräte.

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Dann kamen wir bei der  Ciudad de las Artes y las Ciencias – Die Stadt der Künste und Wissenschaften an und bestaunten die beeindruckende Architektur. Sven konnte uns einiges dazu berichten und ging nebenbei seiner Leidenschaft nach (Pflanzen u.ä. fotografieren).  Es gibt auch einen schönen „Garten“, den man durchqueren kann.

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Dann ging es für uns weiter zum America´s Cup Hafen und zum Strand. Langsam ging die Sonne unter und es kam etwas Wind auf. Das Mittelmeer war trotzdem warm genug um mal die Füsse reinzustecken! Die Wellen waren stark und das Meer rauschte….

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Sonnenuntergang am Hafen

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Mittelmeer im November am Abend :-)

Mittelmeer im November am Abend 🙂

Aufbrausendes Mittelmeer

Aufbrausendes Mittelmeer

Wir gingen noch ein Stück über die Promenade und machten uns dann auf den Heimweg. Zurück haben wir uns schön überbackenes Baguette gemacht und ein wenig den Tag revue passieren lassen. Ohne Sven hätte wir an nur einem Tag wohl nicht so viel zu sehen bekommen! Wir hatten also einen prima Stadtführer und es gab die ganze Woche jede Menge zu lachen… :D

An diesem Abend fielen wir dann wirklich kaputt und müde ins Bett…

Der nächste Morgen sah leider trüb aus… dennoch machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg durch die Stadt zu den Torres de Serranos, das nördliche Stadttor der ehemaligen Stadtmauer, wurde als Verteidigungsanlage errichtet. Der Doppelturm ist restauriert und man kann ihn besteigen. An diesem Tag durften wir das leider nicht, weil die Steine durch den Nieselregen zu rutschig waren…

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Also besorgten wir ein paar Postkarten für die Lieben in der Heimat (Ich hoffe ihr habt euch alle tierisch gefreut!?!?) :D , aßen Pizza und machten uns am Nachmittag nochmal auf den Weg zum Wasser.

Am Hafen angekommen, regnete es dann und der Wind zischte uns ganz schön um die Ohren…. Spaß hatten wir trotzdem!

DCIM100GOPRO

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Auf dem Rückweg sahen wir uns dann noch eine alte restaurierte Reismühle an.

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Inzwischen war es dunkel und recht spät. Wir machten uns auf den Weg “nach Hause”. Dort gabs Abendbrot und n Filmchen vorm schlafen gehen.

Der nächste Tag begann wieder früh. Nach einem gemeinsamen Frühstück musste Sveni dann leider arbeiten und wir verbrachten, zwecks immer mal wieder Regen, einen großen Teil des Tages mit bummeln in einem Einkaufszentrum. Auf dem Hin- und Rückweg schlenderten wir wieder durch ein Stück des Turia-Parkes.

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Am Nachmittag waren wir dann aber wieder mit unserem super Stadtführer unterwegs und konnten, da der Regen inzwischen aufgehört hatte und die Stadt fast wieder trocken war, doch noch auf den Torres de Serranos. Ganz schön windig da oben! ABER trotz des Windes flogen ein paar bunte Papageien an uns vorbei – wahnsinn!

Torres de Serranos

Torres de Serranos

Ausblick von den Torres de Serranos

Ausblick von den Torres de Serranos

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Danach wanderten wir noch durch ein anderes Stück vom Turia-Park (ihr merkt, der Turia-Park hat uns magisch angezogen , hihi) und schauten und ein paar alte Brücken an. Den Rand des Weges säumten überall die Orangen – und Zitronenbäume….herrlich!

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Mit wieder mal platten Füßen ging es am späten Abend zurück und dann wurde so richtig schön deutsch gekocht – SENFEI :) Eigentlich als Dankeschön für die WG-Bewohner, weil wir in der WG “mitwohnen” durften. Leider aßen wir am Ende allein und wurden darauf hingewiesen, dass es ihnen doch etwas eng wurde mit nun 6 Leuten in der WG… Uns 3 hat es trotzdem super geschmeckt, das Lachen ist uns nicht vergangen und Sveni organisierte uns für die letzten 2 Nächte eine andere Wohnung bzw ein Zimmer in einer Wohnung, wo wir Wohnzimmer, Küche und Bäder mitnutzen durften, im gleichen Haus, in dem sich die WG befand.

Da in Valencia an diesem Tag ein großer Generalstreik herrschte, konnten wir erst am nächsten Tag umziehen. Kurzer Hand sahen wir in Svens Zimmer einen Film und er übergab uns für diese Nacht sein Bett. Er selbst schlief im Wohnzimmer(wo wir sonst schliefen) in der Hoffnung den WG-Bewohnern ist es angenehmer das Wohnzimmer zu betreten und ein bekanntes Gesicht zu sehen.

Unserer guten Laune tat das keinen Abbruch – wir haben uns da ja nicht so. Am nächsten Morgen machten wir uns also wieder früh auf die Socken.

Später zogen wir in die andere Wohnung. Sven war so lieb und hatte in der Zwischenzeit schon den Schlüssel entgegen genommen. :) Wir lernten Maria kennen, die ebenfalls in der Wohnung wohnte.

Inzwischen war es Abend und nach dem gemeinsamen leckeren Abendbrot, brach Sven auf zu einer Abschiedsfeier einer lieben Kollegin und wir machten es uns bei einem Filmchen gemütlich und ruhten unsere Füße aus.

Mittem im November Sonne, Strand und Meer!

Dann brach auch schon der letzte Tag an und die Sonne lachte :) JUHU!

Da wir die ganzen Tage soooo viel gelaufen waren und nun die Sonne strahlte, wollten wir den letzten Urlaubstag am Strand genießen. Das taten wir auch. Es war herrlich und ich konnte sogar das frische Mittelmeer genießen :) YEAH!

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Beweisfoto!

Am späten Nachmittag trafen wir uns mit Sven an der Promenade. Da wir den letzten Abend in einer Tapas-Bar ausklingen lassen wollten und es sich nicht lohnte erst zu unserer Unterkunft zurück zu fahren, führte unser Weg zum dritten Mal zum Hafen und wir schauten die andere Seite des America´s Cup Hafen an, wo sich auch die Halle vom Team Germany befand. Auf dem Weg dahin überquerten wir einen Teil der Formel 1 Strecke von Valencia.

Formel 1 Strecke Valencia

Formel 1 Strecke Valencia

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Und dann wurde der Hunger und Durst gestillt

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Nach einem letzten schönen und wie immer lustigen Abend und einer wunderbaren Woche in Valencia bei Sven mussten wir uns dann am nächsten Morgen verabschieden…. Da wir unseren Sveni aber schon in einem Monat, kurz vor Weihnachten, in Deutschland wieder sehen werden, mussten wir nicht ganz so traurig sein ;)

Bis dahin wünschen wir ihm noch eine ganz wunderbare Zeit in Spanien und hoffen er kommt wohlbehalten und mit jeder Menge tollen Bildern im Gepäck zurück in die Heimat. :) DANKE für alles lieber Sven :)

Am Flughafen klappte dann alles ganz toll und die nette Dame am Schalter, die nicht nur spanisch sondern auch englisch und etwas deutsch sprach, überreichte uns unsere Bordingpässe und nachdem ich diesmal von Anfang an die Schuhe auszog waren wir auch fix durch die Sicherheitskontrolle. Unser Flieger startete dann zwar über ne halbe Stunde später als geplant, aber da wir genug Zeit zum umsteigen in Paris hatten, war das nicht so schlimm. In Paris legen sie unseren Flug dann plötzlich auf einen anderen Gate um und trotzdem stand die ganze Zeit am geplanten Gate das hier der Flieger nach Hamburg startet. Wir bekamen es dann aber doch noch mit (dieses auf französisch und englisch Genuschel durch die Lautsprecher ist echt schrecklich!), saßen am Ende im richtigen Flieger und landeten pünktlich in Hamburg.

 

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