Paris 2007

Bonjour!

Bienvenue à Paris!

Wer träumt nicht davon einmal in der “Stadt der Liebe” vorm Eiffelturm zu stehen!?
Für mich war es im Juni 2007 soweit…

Doch es blieb längst nicht nur beim Eiffelturm! :)

Nach einer Not-OP meines Dalmatiners war das Geld relativ knapp…aber die geplante Parisreise sollte nicht ausfallen, also entschieden wir uns nachdem das Hündchen wieder fit war für eine Busreise nach Paris. Wir waren mit Mango-Tours unterwegs und waren sehr zufrieden. (Man sollte nicht unbedingt die unterste Kategorie der Hotels nehmen, denn die sind echt nicht doll.)

Als wir nach einer Nacht im Bus in Paris ankamen, war der Tag noch jung…und wir machten gleich mal eine kleine Stadtrundfahrt, nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht hatten.

Und dann war der große Moment auch schon da….

“La Tour Eiffel”, von 1887 bis 1889 erbaut, zuerst waren vielen Pariser (vor allem Künstler)  gegen den Bau des Eiffelturms, der am Tage wirkt wie ein “rostiger Nagel”. Heute ist er das Wahrzeichen von Paris, aus der Stadt und vielen künstlerischen Werken nicht mehr wegzudenken.

Gegenüber des Eiffelturms befindet sich das Palais de Chaillot, von hieraus hat man einen ganz tollen Blick auf den Eiffelturm und das ein oder andere tolle Foto ist einem sicher ;)   Vom Eiffelturm aus ist dieses schöne Fleckchen über die Pont d’Iéna (Straßenbrücke) bequem zu Fuß zu erreichen.

Der "rostige Nagel" - Eifelturm

Der „rostige Nagel“ – Eiffelturm

Eiffelturm 3

Eifelturm  - wenn man genau drunter steht und nach oben schaut

Eiffelturm – wenn man genau drunter steht und nach oben schaut

Palais de Chaillot

Palais de Chaillot

 

Was hat das nur zu bedeuten?!

Was hat das nur zu bedeuten?!

Natürlich mussten wir erst lachen, als wir dieses Schild sahen und dachten wie viele andere Touristen wohl auch an die durstigen Jungs aus Deutschland ;) Wörtlich übersetzt bedeutet es aber “Außer Dienst” und verbietet das Parken und Einfahren in diese Einfahrt.

Danach ging es zum Triumphbogen – Arc de Triomphe an der Place Charles-de-Gaulle  (einer der größten Plätze von Paris). Unter dem Bogen ist das Kriegerdenkmal “Grabmal des unbekannten Soldaten” aus dem Ersten Weltkrieg, mit der “Flamme du Souvenir” (Ewige Flamme der Erinnerung), in Gedenken an die Toten, die nie identifiziert wurden.

Arc de Triomphe

Arc de Triomphe

Arc de Triomphe-Spaziergang

Von hieraus ging es natürlich auch auf die Avenue des Champs-Élysées , eine der großen Prachtstraßen der Welt. Wir fuhren also diese berühmte Straße entlang und plötzlich erklang aus den Lautsprechern unseres Buses laut das Lied “Aux Champs-Élysées”. Also sangen wir alle mit (so gut wir eben konnten). ;)   Das war ein Spaß und wir waren gleich noch einmal mehr beeindruckt, von dem, was wir da sahen.

Champs Elysees

Champs Elysees

Für die, die mal hören möchten : Aux Champs-Èlysée

Danach ging es noch zur Basilika Sacré-Cœur  de Montmartre…

Die Wallfahrtskirche ist auf dem Hügel Montmartre gelegen und durch unzählige Treppen zu erreichen…

Es gibt wohl auch eine “Seilbahn”/einen Schrägaufzug (Funiculaire de Montmartre), man muss also nicht die Treppen nehmen, was für Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen oder ähnlichem natürlich prima ist! Wir dachten uns aber wenn wir schon in Paris sind und junge gesunde Beine haben, dann laufen wir auch die berühmten Treppen von Monmartre hoch :)

Für den Ausblick lohnt sich der Sport aber! :) Außerdem kann man sich nett oben hinsetzen, Ausblick und Sonne genißen (voarausgesetzt man hat so tolles Wetter und so wenige Touristen wie wir, zu unserem Glück) und oft der Musik einiger Künstler lauschen.

La Basilique du Sacré Cœur de Montmartre

La Basilique du Sacré Cœur de Montmartre

Ausblick von der Sacré Cœur

Ausblick von der Sacré Cœur

Die Treppen von Monmartre

Die Treppen von Monmartre

Schon gleich stellten wir fest, dass Kaffee und kleine Snacks, wie das meiste in Paris recht teuer ist… aber es ist eben Paris. Man sollte also etwas Taschengeld mit auf die Reise nehmen. ;)

Reiseleiter Micha berichtete uns auch von den Leuten, die versuchen den Touristen dazu verleiten ein Armband festzuhalten. Wenn dieser  das dann tut, wird das Armband fertig geflochten ums Handgelenk gelegt und festgebunden. Aber dieses nette “Geschenk” gibt es keineswegs umsonst! Nun soll man schön die Geldbörse zücken und wehe wenn nicht, dann können sie ganz schön ungemütlich werden! Dies sollten wir an einem anderen Tag noch erfahren…

Später ging es zurück in die Nähe unseres Hotels und wir konnten die Stadt auf eigene  Faust erkunden. Der Nachmittag verging schnell. Nach dem Abendbrot waren wir dann auch echt müde und kaputt, deswegen lag die Entscheidung nahe schlafen zu gehen um am nächsten Tag mit wachen Augen weiter dem Zauber der Stadt zu erleben.

Der Tag begann früh und wir machten uns auf nach Versailles (Vorort von Paris).Wir schlenderten ein Stück durch den Ort bis wir vor dem großen Château de Versailles und seinen Gartenanlagen standen.  Wie das im Leben so ist, kann man nicht immer alles haben. Da wir die Tage noch ein paar andere Sachen vor hatten und sowieso am Schloss gebaut wurde, entschieden wir uns den Eintritt fürs Schloss zu sparen und liefen lieber durch die riesen Schlossparkanlage (kostenlos).

 Versaille 11

Versaille 10

Versaille 1

Zurück in Paris sollte Versaille nicht nicht alles bleiben, was heute Eindruck hinterließ. Da IMMER eine lange Schlange von Touristen vorm Eiffelturm steht, wir unseren Tag nicht mit “warten” verbringen wollten, aber Paris trotzdem gern von oben gesehen hätte, hatte Reiseleiter Micha da genau die richtige Idee. Warum auf den Eiffelturm steigen, wenn wir Paris UND den Eiffelturm von oben sehen können!? :)

Rauf aud den Tour Montparnasse ! In nur 38 Sekunden mit dem Aufzug in die 59.Etage!
Was für eine Aussicht!!

Tour Montparnasse

Tour Montparnasse

Freie Sicht auf den Eifelturm vom Tour Montparnasse

Freie Sicht auf den Eiffelturm vom Tour Montparnasse

Ausblick vom Tour Montparnasse

Ausblick vom Tour Montparnasse 5

 

Nachdem wir uns im Hotel etwas ausruhten, machten die ganze Truppe am Abend einen Szenerundgang in Montmartre, wobei wir uns auch nochmal die Basilika Sacré-Cœur  bei Nacht ansahen.

Hier konnten wir dann auch beobachten wie die Leute mit ihren Armbändern ungemütlich werden, wenn jemand ihr “Geschenk” gar nicht will.

Sacré Cœur am Abend

Sacré Cœur am Abend

Sacré Cœur bei Nacht

Sacré Cœur bei Nacht

Montmartre Wallace Fountain - kleine Trinkwasserspender

Montmartre Wallace Fountain – kleine Trinkwasserspender

“Der Mann, der durch die Wand geht” vom berühmten französischen Schauspieler und Bildhauer Jean Marais, zählt wohl eher zu den kleinen versteckten Sehenswürdigkeiten. Man sagt wenn man seine untere Hand berührt, bringt das Glück. Das probieren die meisten wohl gleich mal aus, denn die Hand ist viel goldener und nicht mehr so dunkel wir der Rest der Figur ;)

"Der Mann, der durch die Wand geht"

„Der Mann, der durch die Wand geht“

Unser Weg führte natürlich auch am berühmten “Moulin Rouge” vorbei. Rein gingen wir aber nicht ;)  Wir waren auf unserem Weg mit etwas leckeren Wein bewaffnet und hatten jede Menge Spaß.

Moulin Rouge

Moulin Rouge

Inzwischen war es wirklich schon spät, also schnell ins Bett, denn auch am nächsten Tag hatten wir Großes vor !

Reisegruppe "Gute Laune"

Reisegruppe „Gute Laune“ Bildquelle: Mango Tours

Noch einmal Kind sein!

Disneyland Paris empfing uns bei herrlichem Sonnenschein mit offenen Armen

Disneyland Paris

Disneyland Paris

Disneyland....

Disneyland 1

Disneypark-Parade

 

Disneyland 2

Da ist es - das berühmte Disneyschloss!

Da ist es – das berühmte Disneyschloss!

Zu Besuch im Wunderland

Disneyland-Wunderland

Disney Wunderland..

Disney Wunderland....

Disney Wunderland.

Auge in Auge mit den “Pirates of the Caribbean..

Disney-Fluch der K.

Disney-Fluch der Karibik

Disney-Sparrow

Auf den Spuren von Aerosmith

Disney Aerosmith

Dumbo & Riesenteetasse

Fliegender Dumbo

Fliegender Dumbo

Ein Traum wurde wahr - Fahrt in einer Riesenteetasse

Ein Traum wurde wahr – Fahrt in einer Riesenteetasse

Narnia

Schneekönigin

Schneekönigin

Was für ein märchenhafter Tag!

Am Abend gibt es wohl oft noch ein Feuerwerk über dem Disneyschloss, konnten wir leider nicht mehr mit sehen…

… denn es ging zurück in die Stadt und bei einer Bootsfahrt auf der Seine und anschließender Lichterfahrt genossen wir die letzten Stunden in der Stadt der Liebe.

(Warum eigentlich “Stadt der Liebe”? Eines der berühmtesten Kussfotos der Welt entstand in Paris. Robert Doisneau fotografierte im Jahr 1950 ein Pärchen am „Baiser de l’Hôtel de Ville“ („Kuss am Rathaus“). 1986 wurde es als Poster aufgelegt und weltberühmt. Dieser unsterbliche Kuss wurde zum Sinnbild von Paris als „Stadt der Liebe“.

Übrigens sobald es dunkel ist und der Eiffelturm erstrahlt der Eiffelturm nicht nur im hellen Licht er glitzert auch noch jede Stunde für ein paar Minuten.

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Eiffelturm im Glitzermantel

Eiffelturm im Glitzermantel

Diese Freiheitsstatue ist ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie steht auf einen kleinen künstlichen Damm  der Seine, nahe des Eiffelturms, als Zeichen der Amerikanisch-Französischen Freundschaft.

Freiheitsstatue

Pont Neuf – Die Legende besagt, dass ein Kuss unter dieser Brücke die Liebe für die Ewigkeit besiegelt.  Sie war auch zentrale Kulisse des Films “Die Liebenden von Pont Neuf” .

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Notre Dame, vielen wohl bekannt aus “Der Glöckner von Notre Dame”

Notre Dame bei Nacht

Pont Alexander III

Pont Alexander III

Opéra Garnier  – Pariser Opernhaus

Opéra Garnier – Pariser Opernhaus

Arc

Arc de Triomphe bei Nacht

Gegen 24 Uhr trat unsere Reisegruppe (mit vielen tollen Eindrücken und einer Menge schöner Bilder) den Heimweg an…

Ich weiß nicht mehr an welchen Tag es war oder von wo nach wo wir fuhren… aber wir fuhren auch am (seit dem 31.08.1997 bekannten) Alma-Tunnel vorbei…

Alma Tunnel mit Flame of Liberty

Alma Tunnel mit Flame of Liberty

Irgendwie war es ein komisches Gefühl knapp 10 Jahre nach dem Tod von Lady Di genau an diesem Ort zu sein, wo sie damals tödlich verunglückt ist… Oberhalb des Tunnels befindet sich eine Kopie der Flame of Liberty. Sie stellt die Fackel der Freiheitsstatue von New York da und ist wie die Freiheitsstatue in Paris ein Zeichen der Amerikanisch-Französischen Freundschaft. Seit dem tödlichen Unfall von Prinzessin Diana wird dieser Ort von Menschen aus aller Welt (Tag und Nacht) als Gedenkstätte genutzt. Die Stadtverwaltung ist nicht unbedingt begeistert, dennoch wird es hingenommen. So siegten die Diana – Anhänger und der Mytos der “Königin der Herzen” lebt weiter.

Au revoir Paris!

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